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#61 RE: Engiadina - Ein Bahnhof im Engadiner Stil von 14.03.2022 09:06

Hallo,

da ein selbstständiges löschen meines Accounts nicht möglich ist und Otto dies offensichtlich in seinen persönlichen Regeln nicht vorgesehen hat, werde ich Beiträge von mir hiermit durch diesen Text ersetzen.

Sorry!

#62 RE: Engiadina - Ein Bahnhof im Engadiner Stil von Sauerländer Kleinbahner 14.03.2022 10:59

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Moin,

da muss ich Bernd zustimmen. Momentan schaut es sehr Wismut-lastig aus: eine Spitzkegelhalde neben der anderen. Die Silhouette kann bleiben, sollte aber um ein-zwei darunter liegende, kleinere Gebirgskämme ergänzt werden.

By the way: so ein Hauptkamm ist durchaus ein Ident-Element ;)

Grüße

Jörn

#63 RE: Engiadina - Ein Bahnhof im Engadiner Stil von Frank_Balancier 15.03.2022 12:32

Hallo Hubert und Georg,

das wirkt jetzt richtig gut, gerade durch die vielen neuen Details, und durch die Alterungsspuren (Bockkran sieht jetzt richtig alt aus !)

Zum Hintergrund: ein nebliges Bild, so wie es oft in den Bergen ist, könnte doch eine Alternative sein, oder? Dann müsste nicht alles
perfekt sein, sondern ähnlich wie bei einer Suche im Netz:

https://duckduckgo.com/?q=Berge+im+Nebel...mages&ia=images

Üblicherweise sind die Hintergrundkulissen sehr oft möglichst perfekt an eine Modul- oder Anlagenkante angepasst - sonnig, klar, etc.
Man könnte ja mal was anderes probieren, oder?

Viel Erfolg weiterhin

#64 RE: Engiadina - Ein Bahnhof im Engadiner Stil von Goose 15.03.2022 14:14

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Grundintention dieses Hintergrundes war, nur eine schemenhafte Scenery darzustellen, da ja ein Übergang vom Modul auf den Hintergrund immer extrem problematisch ist.
Wir hatten uns letztes Jahr in Gießen explizit mit diesem Thema beschäftigt und die ausgestellten Anlagen und dazugehörenden Hintergründe angeschaut.
Aber so richtig war nichts dabei, was uns überzeugt hatte - selbst der der Stolberger Anlage war nicht ganz makellos -.

Daher kam dann die Idee auf, den Hintergrund mehr schemenhaft darzustellen, und dies ist der erste Versuch.

Auf einem leicht bläulichen Untergrund wurden dann die Berge mit PanPastel aufgebracht, um das ganze eben schemenhaft darzustellen.
Auch auf einen direkten Anschluss an die Segmentoberfläche wurde deswegen verzichtet, und daher auch jetzt die Überlegung, auf das grün zu verzichten, zumal die Straße direkt auf den grünen Streifen zuläuft.

Ein weiteres Problem sind natürlich die Ecken, die wir eben aufgrund der transportablen Bauweise nicht ausrunden können.
Auch hier muss noch entsprechend nachgearbeitet werden, da die Berge nun mal nicht querab verlaufen. Da muss immer noch ein Einschnitt oder ähnliches sein, damit die Strecke geführt werden kann.
Von daher sollte auf den Endstücken die schemenhaften Berge entsprechend perspektivisch weitergeführt werden.

Es gibt übrigens ein Video von unserer privaten NuSSA, wo ich bei Facebook gefragt wurde, wie wir den Nebeleffekt hinbekommen hätten.
Das ergab sich zum einen aus der Kamera des Handys, zum anderen aus der nicht besonders üppigen Wohnzimmerbeleuchtung und zum Schluss durch die Ausleuchtung des Hintergrundes.
Ich werde die Tage die Videos noch online stellen und verlinken.

#65 RE: Engiadina - Ein Bahnhof im Engadiner Stil von Goose 05.04.2022 18:05

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​Seit Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts hatte die Direktion der Westönner Kleinbahn eine standesgemäße Limousine zur Verfügung.

Dabei handelte es sich um einen ZIL-115 (ZIL-4104), der den amerikanischen Fahrzeugen dieser Epoche extrem ähnlich ist.

Und als dann für den Zementtransport ein LKW benötigt wurde, kam ein ZIL-130V1 mit TC-4 Sattelauflieger ebenfalls dazu, denn auch der hat eine sehr starke Ähnlichkeit mit einem US-Truck.

Das war ja auch kein Problem, denn entsprechende US-Fahrzeuge waren ja auch in der Schweiz auf den Straßen unterwegs.



Aus gegebenem Anlass können diese Fahrzeuge nicht mehr mit gutem Gewissen eingesetzt werden, daher gab es einen kompletten Austausch.

Der PKW wurde ersetzt durch einen 1965 Cadillac Fleetwood Sixty Special, dem aktuell noch die Beschriftung fehlt.
Und dann konnte ich noch eine Saurer Zugmaschine mit Siloauflieger erwerben, wobei ich hier noch auf der Suche nach einem etwas kürzeren Auflieger bin.

#66 RE: Engiadina - Ein Bahnhof im Engadiner Stil von 06.04.2022 11:55

Hallo,

da ein selbstständiges löschen meines Accounts nicht möglich ist und Otto dies offensichtlich in seinen persönlichen Regeln nicht vorgesehen hat, werde ich Beiträge von mir hiermit durch diesen Text ersetzen.

Sorry!

#67 RE: Engiadina - Ein Bahnhof im Engadiner Stil von Sauerländer Kleinbahner 06.04.2022 13:15

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Ich hüte mich lieber vor der russischen Regierung, welche den implodierten Sowjetträumen nachhängt - und vor Autos, die von blonden Frauen gefahren werden.

Grüße

Jörn

#68 RE: Engiadina - Ein Bahnhof im Engadiner Stil von NG Uli 06.04.2022 22:18

Der Saurer LKW passt jedenfalls optisch wesentlich besser ins Engadin als der Pseudo UdSSR/US-Verschnitt.
Der Auflieger ist zwar reichlich überdimensioniert, aber das kann ja noch besser werden. Ausredehalber kam er eben leer im Transit durch Österreich das Inntal herauf, über den Albula jedoch keinesfalls und über den Julier auch nur möglicherweise mit Ausnahmegenehmigung. In Epoche V, dann durch den Vereinatunnel. Wenn man nach der STAG googelt findet man auch Mercedes Kurzhauber LKW in der Historie.

Uli

#69 RE: Engiadina - Ein Bahnhof im Engadiner Stil von Frank_Balancier 09.04.2022 11:16

Hallo zusammen,

gar nicht so einfach, passende Lkw zu 0m Silos zu finden ...

Der kleine Kurzhauber mit dem 1 Achs-Silo ist wenigstens ein Silo-Lastzug. Solch einen (in groß) habe ich Mitte der 90er mal gefahren.
Wird mit Druckluft entladen über Schläuche, wie man das von (Mohrenköpfen), also Uce u.ä. bei Standsilos kennt.

Der große Auflieger hinter dem schönen Saurer 6x4 ist eigentlich ein mehrkammeriger Chemie-Sattelauflieger mit angedeuteten seitlichen
Direktausläufen (Schwerkraft). Damit kann man keinen Zement transportieren, sondern nur Flüssigkeiten.

Nur, wo gibt es passende Auflieger? Hier ein Link zu Vorbildern: https://www.miettrucks.de/vermietung/silo-auflieger-mieten/

Im 2. Beitrag sogar historische Silo-Lastzüge: http://baumaschinenbilder.de/forum/threa...tuser=0&page=32
Diese Auflieger würden auch gut in die Schweiz passen ...

Vielleicht gibt es doch irgendwelche kaufbaren Modelle. Die Zugmaschinen, die man so findet, sind oft sehr schön nachempfunden.
Die Auflieger sind oft wenig vorbildlich - da finde ich den russischen Einachser wenigstens technisch gelungen. Bitte den Kompressor
nicht übersehen hinterm Fahrerhaus - ohne den geht es nicht!

Wünsche Euch ein schönes Wochenende

#70 RE: Engiadina - Ein Bahnhof im Engadiner Stil von Sauerländer Kleinbahner 09.04.2022 15:21

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Frank, bist Du Dir sicher mit dem Kompressor? Zu Zeiten, wo ich mit Staubsilofahrzeugen zu tun hatte - Mitte der 1990er - haben wir die Fahrzeuge an die Druckluftversorg vom Bergwerk angeschlossen und die Silos so umgeladen.

Grüße

Jörn

#71 RE: Engiadina - Ein Bahnhof im Engadiner Stil von Peter_T1958 09.04.2022 16:13

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Es gäbe da etwelche Hersteller von Schweizer Fahrzeugen; wenn ich auch zugeben muss, dass dafür schon eine Menge "Fränkli" aufgeworfen werden müssen. Vielleicht dienen die beiden Links als Inspiration...

https://www.modellbauland.ch/de/suche?s=saurer
https://www.suter-meggen.ch/dieCast/swis...s_line_auto.php

#72 RE: Engiadina - Ein Bahnhof im Engadiner Stil von Frank_Balancier 12.04.2022 18:45

Hallo Jörn und Peter,

danke für Eure Gedanken und Links.

Mit dem Kompressor ist es ja so: habe ich keinen, so kann ich nur bei bestimmten Abladestellen entladen. Es ist ja nicht mit etwas Luft getan - es braucht mindestens 2 bar und vor allem Volumen. Bei mir war das damals Quarzsand für Gießereien. Die hatten keine Werksluft (bzw Bergwerksluft) zur Verfügung. Angenehmer, weil vor allem leiser, und spritsparend dazu, hat die Werksluft den großen Vorteil, dass mehr im Siloauflieger geladen werden kann. Den Kompressor damals würde ich auf ca 700 kg schätzen, inclusive Nebenantrieb, Gelenkwelle, Riemenscheiben. Dann die Wartung ... Ölwechsel ... Welle abschmieren ...

In dem Gebiet, wo ich jetzt Lkw fahre, gibt es 2 Werke mit Werksluft. Dort laden große Kippsilosattelzüge Kunststoffgranulat ab.

Um auf die RhB zurück zu kommen: da bin ich fast sicher, dass bei den großen Standsilos stationäre Kompressoren vorhanden sind bzw waren.

Habe gestern mal nach Modellen geschaut. Es gibt fast nichts - nur den bekannten "kleinen" Einachsauflieger. Dann noch einen 40 Tonner, auch GUS Bauart, vom selben Hersteller - aber dieser ist noch höher .... Also der kleine finde ich, passt besser zur Situation am Silo, auch mit der Ausfahrt zum BÜ passt es.

Frage wäre, wie viel cm unter dem Silo hat es Freiraum?

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